Meditation

In seinen Seminaren stehen die Entfaltung der Achtsamkeit, bzw. die Bewußtwerdung körperlicher, emotionaler und geistiger Vorgänge im Mittelpunkt. Dazu nutzen wir Körperübungen aus dem Hatha-Yoga - was gleichzeitig geistige und körperliche Gesundheit fördert - und Meditations-Übungen der buddhistischen Theravâda-Tradition, welche in drei Bereiche unterteilt werden können: 1. Konzentration, 2. Einsicht und 3. Entfaltung. Wir konzentrieren uns z.B. auf den natürlichen Atem, richten unsere Aufmerksamkeit auf ein Objekt und gelangen dadurch zu geistiger Klarheit und Ruhe, was weiterhin zur Einsicht führt, indem wir die sich ständig wandelnden "Ablenkungen" bewußt wahrnehmen und uns auf diese Art und Weise selbst besser kennenlernen. Wenn wir die Vergänglichkeit aller Erscheinungen mit Klarheit sehen, sind wir in der Lage, von ihnen loszulassen, ergreifen nicht mehr Dinge, die sich nicht festhalten lassen. Dann ensteht ein Raum, in dem unsere ursprüngliche Wesenheit direkt erfahrbar wird....

Konzentration wird aber auch geübt, wenn wir über ein bestimmtes Thema reflektieren, wie z.B. die Entfaltung der liebevollen Güte und des Mitgefühls. Hierbei versuchen wir zu einer liebevollen und mitfühlenden Haltung uns selbst und anderen gegenüber zu gelangen. Liebe und Mitgefühl soll uneingeschränkt allen Lebewesen entgegengebracht werden und so gelangen wir auch durch diese Übung zu einer offenen Weite, die alles in sich aufnehmen kann und erfüllt von Liebe ist. Eine liebevolle und mitfühlende Haltung sollte unser Ausgangspunkt für jegliche Meditationsübung sein.

So versuchen wir zur Einsicht (einsehen) unserer "höchsten Wesensnatur", "dem ursprünglichen Geist", "dem göttlichen Selbst", "der allumfassenden Liebe, die dieser Wesensnatur entspricht" zu gelangen, aber auch zu erkennen, was uns von dieser Einheit, Freiheit und Liebe trennt.

Mögen alle Lebewesen glücklich und zufrieden sein!